News | 01.01.2023
Die Deutsche Krebshilfe engagiert sich aktiv für den Ausbau der Bewegungstherapie als unterstützende Maßnahme für Krebspatientinnen und Krebspatienten
Sport- und Bewegungstherapie bei Krebs
Untersuchungen haben deutlich gezeigt, dass eine individuell angepasste Sport- und Bewegungstherapie helfen kann, die Nebenwirkungen einer Krebstherapie zu mindern und die Lebensqualität sowohl während als auch nach den Behandlungsphasen zu verbessern [1]. Das Besondere an dieser Form der Bewegungstherapie liegt in der maßgeschneiderten Gestaltung der Trainingsinhalte, um eine Überbelastung zu vermeiden.
Trotz der wachsenden Anerkennung haben viele Krebspatientinnen und Krebspatienten keinen Zugang zu solchen Sport- und Bewegungstherapieangeboten, da die erforderlichen Zugangsstrukturen fehlen.
Das Projekt "IMPLEMENT" unter der Leitung von Prof. Dr. Freerk Baumann, Leiter der Arbeitsgruppe Onkologische Bewegungsmedizin am Universitätsklinikum Köln, hat sich gemeinsam mit sieben weiteren Standorten (Bremen, Essen, Halle an der Saale, Hamburg, Kiel, München, Regensburg) zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Krebspatienten im Einzugsbereich der beteiligten Standorte die Teilnahme an einer qualitätsgesicherten Bewegungstherapie zu ermöglichen. Dazu werden zunächst die vorhandenen Angebotsstrukturen analysiert, um dann konkrete Maßnahmen zur Verbesserung zu entwickeln und diese zu implementieren.
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